Presseerklärung und Reaktionen

Am Mittwoch, 2.3.16 hat der Vorstand der DIG Ulm/Neu-Ulm unten stehende Pressemitteilung verfasst. Seither haben Jerusalem Post und Augsburger Allgemeine Zeitung darauf reagiert( http://www.jpost.com/Diaspora/Albert-Einsteins-German-hometown-funds-anti-Semitic-lecture-446799http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Vorwuerfe-Antisemitismus-an-Volkshochschule-id37138332.htm) . Mal sehen, wie es weitergeht.

PRESSEERKLÄRUNG
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Ulm/Neu-Ulm protestiert gegen die Veranstaltung der Ulmer Volkshochschule mit Arn Strohmeyer am 9.3.2016 im Ulmer Einstein Haus. Arn Strohmeyer ist bekannt für seine antizionistischen Positionen. Unter anderem sagt er: "Siedlerkolonialistischen Bewegungen wie dem Zionismus wohnt also notgedrungen das Element der Gewalt inne. Diese Einstellung macht allein den Frieden mit den Kolonisierten, Besetzten und Unterdrückten unmöglich. Dazu kommt bei Israel die Selbstviktimierung, also die Ideologie des Selbst-Opfer-Seins."
Die VH-Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Haus der Begegnung stattfindet, steht in einer langen Reihe von antiisraelischen Veranstaltungen, die auf eine Delegitimierung des jüdischen Staates und seines Rechts auf Selbstverteidigung hinauslaufen. Wir fordern ein Ende dieser als Israelkritik getarnten latent oder offenen antisemitischen Positionen. Diese Veranstaltungen unter der Ägide des Fachbereichsleiters Politik der VH, Lothar Heusohn und des Leiters des Hauses der Begegnung, Dr. Michael Hauser, werden aus öffentlichen Geldern finanziert, was einen Skandal darstellt. Wir fordern eine Absage der geplanten Veranstaltung und werden auch in Zukunft unsere Stimme erheben.

(Über die DIG: Die Deutsch-Israelische Gesellschaft mit 5400 Mitgliedern hat es sich zum Ziel gesetzt, in überparteilicher Zusammenarbeit für Solidarität mit dem Staat Israel und seiner Bevölkerung zu wirken.)

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