13. Mai 2015: Dialog zwischen Christen und Muslimen statt Feindschaft, Terror und Angst

In seinem Vortrag berichtete unser  DIG-Vorsitzender Martin Tränkle von einer interreligiösen Reise mit Imam B. Hodzic nach Bosnien 2014.

Ausgehend von der Erklärung des 2. vatikanischen Konzils vor 50 Jahren zum Dialog zwischen Christen und Muslimen und angesichts des islamistischen Terrors heute zeigte Martin Tränkle beide Interpretationen des Korans: die gewalttätige und die friedliche. Die Frage, wer recht habe beziehungsweise sich im Recht fühle, durchzog den Vortrag und wurde immer wieder von Imam Hodzic kommentiert.

Denn Koran und Bibel rufen zum Frieden auf, aber auch zum Gegenteil.  Jesus war gewaltlos, doch es gab auch die Kreuzzüge. Und Mohammed war Religionsstifter und Feldherr.

Tatsache ist: Die Mehrheit der Muslime weltweit sehnt sich nach Frieden und Freiheit. In Bosnien lebten Jahrhunderte lang Christen, Juden und Muslime friedlich nebeneinander. Dort herrschten Toleranz und Dialog zwischen den Religionen. Und angesichts des zunehmenden islamistischen Terrors sind gerade Toleranz und Dialog zwischen den Religionen besonders wichtig. In Ulm werden sie z.B. praktiziert im interreligiösen Gesprächskreis und im Rat der Religionen in Ulm.

Um diesen positiven interreligiösen Austausch bekannt zu machen, hielt Martin Tränkle seinen Vortrag vor Mitgliedern der DIG. Und Rabbiner Ahrens aus Düsseldorf  betont: " Es ist wichtig mit allen Menschen zusammen zu stehen gegen Extremismus und Fundamentalismus!“


 

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