9. November 2013: Gedenkfeier in Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938

Auch in diesem Jahr fand auf dem Ulmer Weinhof unsere jährliche Gedenkfeier für die 212 ermordeten Ulmer Juden statt. Martin Tränkle, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, eröffnete die Gedenkveranstaltung vor einem Davidstern aus Kerzen vor der neuen Ulmer Synagoge.

Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Ivo Gönner verlasen Schülerinnen des Ulmer St. Hildegard Gymnasiums einen Text zum 9. November, dem Anfang des Völkermords an Juden, aber auch an Sinti, Roma und Behinderten. Danach trugen sie die 212 Namen der Ulmer Ofer der Shoa vor. Für jedes Opfer war eine weiße Kerze aufgestellt worden, und jede Kerze trug den Namen eines der Ermordeten. Doch dieses Mal waren auch ein paar Kerzen ohne Namen dabei -  für Menschen, von denen wir (noch) nichts wissen.

Die Schülerinnen gestalteten den Abend auch musikalisch mit zwei hebräischen Liedern. Zum Abschluss richtete Herr Rabbiner Trebnik noch einige Worte an das Publikum. Dann sprach er das Kaddisch. das jüdische Totengebet.

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