27. Januar 2013

Wie in vielen Städten Deutschlands fanden auch in Ulm am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, Veranstaltungen statt. Getragen wurden sie von einem breiten Bündnis, in dem auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft Ulm/Neu-Ulm und das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg mitarbeiteten. Hier, in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, trafen sich um 14.30 rund 100 Menschen zu einer Gedenkfeier, in der Leiterin Nicola Wenge besonders  über die Anfänge des Nationalsozialismus sprach und an die hunderte hier ermordeten Inhaftierten erinnerte. Um 20 Uhr fand im Stadthaus eine weitere Veranstaltung mit dem Thema Ulm im Jahr 1933 - der kurze Weg in die Diktatur statt. Prof. Dr. Andreas Wirsching, Leiter des Instituts für Zeitgeschichte München, führte mit einem Vortrag ein. Danach rezitierten die Schauspieler Svenja Dobberstein und Karl Glaser private Briefe, Zeitungsannoncen, Propagandaberichte und Lebenserinnerungen, zu denen Bilder gezeigt wurden. 




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